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Mo.–Fr.: 8 Uhr – 18 Uhr

„Wo Worte fehlen, spricht die Geste. Wo Erinnerungen verblassen, bleibt Nähe.“

Demenz ist mehr als eine Diagnose. Sie verändert den Alltag- schrittweise und oft still. Für Betroffene bedeutet sie den Verlust von Erinnerungen, Orientierung und Selbstständigkeit. Für Angehörige bringt sie Verantwortung, Unsicherheit und emotionale Belastung mit sich. In dieser Situation bietet die Ergotherapie nicht nur Unterstützung -sondern echte Lebenshilfe.  In der Therapie geht es hier nicht um Heilung, sondern in erster Linie um die Stärkung noch vorhandener Ressourcen, den Erhalt der Selbstständigkeit, aber auch um das Annehmen der Diagnose und der damit verbundenen Herausforderungen. Denn nicht nur für Betroffene, auch für Angehörige stellt der Umgang mit dieser Erkrankung oft eine große Herausforderung dar. 

Was in Erinnerung bleibt, ist das Gefühl.

In der Ergotherapie nutzen wir genau diese Kraft. Durch vertraute Handlungen, liebevolle Rituale, Musik, Berührung oder Bewegung entstehen emotionale Anker, die Orientierung geben und das innere Erleben stabilisieren. Es geht nicht darum, „alles wie früher“ zu machen, sondern darum, Momente zu schaffen, die sich gut anfühlen. Für heute, vielleicht auch für morgen.

  • Alltagsnahe Aktivitäten
  • Förderung von Gedächtnis
  • Umgang mit Veränderungen im Verhalten oder Tagesrhythmus
  • Sinnesaktivierung und strukturierte Rituale
  • Förderung von Mobilität, Feinmotorik und Selbstversorgung
  • Einbeziehung und Beratung der Angehörigen